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Geschichte

Geschichte

Im Jahre 2000 wurde das Projekt von Achim Burkard gegründet. Mit der Beteiligung vieler herangereister Handwerker, Künstler und interessierter Helfer wurde der Platz über mehr als ein Jahrzehnt hinweg aufgebaut, immer im Geiste gemeinschaftlicher Kreativität und dem Lernen in Aktion.
Der Fokus des Projektes hat sich dabei aufgrund der Erfahrungen gewandelt. Von "Ausleben der Kreativität in der Natur" zum "Vermitteln von Inspiration und Wissen zum Aufbau kreativer gemeinschaftlicher und nachhaltiger Projekte" bis zum "Ökodorf Labor zur gemeinschaftlichen Entwicklung und Vermittlung zukunftsfähiger Lebenskonzepte".

14 Jahre auf kreativer Wanderschaft

die Vorgeschichte

Vorher lebte Achim 14 Jahren lang als reisender Künstler und Projektinitiator, wobei er zeitweise an vielfältigen Gemeinschaftsprojekten und Ökodöfern mitwirkte. Zu dem Dorf Yator entstand schon viele Jahre vorher eine spezielle Verbindung, jedes Jahr verbrachte Achim eine Zeit mit seinem Schaustellerwagen auf dem Dorfplatz um im Beisein der zumeist älteren Dorfbewohner seine Musikinstrumente und Kunst herzustellen. Immer aufs neue versuchten die Einwohner ihn zu bewegen im Dorf zu bleiben: "Wir brauchen kreative Menschen", doch hatte er nie das Ziel sein Reiseleben zu beenden.
....Bis er eines Tages zufällig in dieses paradiesische Tal lief. Gleich spürte er wie der Platz ihn rief hier etwas entstehen zu lassen. Eine Woche später hatte er ihn gekauft und stelte seinen Wagen in den Schatten der Oliven- und Orangenbäume an dem kleinen Bach der das Tal durchfliesst. Achim und Sandra Morillas bewohnten nun scheinbar als erste Menschen dieses jungfäuliche Tal.

Kreativität in und mit der Natur

die Vision

Die ersten Monate verbrachte Achim damit, die vielfältigen Plätze und Winkel des Tales aufzusuchen und den Platz nach Visionen zu fragen, was hier entstehen soll. So kamen die Bilder von kleinen kunstvollen Räumen eingebettet in die Natur. Zusammen mit einer lehrreichen originellen Infrastruktur. Und er sah auch die Menschen die den Platz beleben um hier "die Kreativität in sinnlichem Kontakt mit der Natur auszuleben".
Achim studierte sodann die geeignten Techniken um all dieses entstehen zu lassen, bestellte Bücher, kontaktierte Experten, machte Proben und Experimente: Lehmbau, Permakultur, Komposttoiletten, lebende Bauwerke, und vieles mehr.
Viele fahrende Freunde von Achim reisten an, zum Teil mit Ihren zu Werkstätten umgebauten LKWs, und unterstützten die erste Phase des Projektaufbaus.

Lernen in Aktion

der Aufbau

Im Jahre 2003 hatte die Infrastruktur des Platzes einen Standart erreicht, der es erlaubte zu allen Jahreszeiten Gruppen von Gästen zu beherbergen. Das Valle de Sensaciones öffnete seine Pforten. Mehr und mehr interessierte Gäste besuchten den Platz und lernten Lehmbau, den Bau von Baumhäusern, und vieles mehr während sie den Aufbau des Platzes unterstützten.
Ab 2005 bekam dieses ein klareres Format, indem das Valle de Sensaciones Workshops anbot welche das Lernen in Aktion beim Aufbau des Platzes mit geführtem Gemeinschaftsleben, Musik etc kombiniert wurde.

Inspiration und Ausbildung für die Transition

Konzentration auf das Wesentliche

Es wurde immer klarer das ein Grossteil der Teilnehmer neben dem Ausleben ihrer Kreativität inmitten der Natur, vor allem auch an Inspiration und konkretes Wissen für einen Wandel Ihres eigenen Lebens interessiert sind. Viele leben in Grosstädten, frustriert von der menschlichen Kultur, mit dem dringenden Wunsch ein neues erfüllendes Leben zu starten. Doch fehlen klare Visiones, die Fähigkeiten und die Kontakte um dieses in die Tat umzusetzen.
Dieses animierte uns das Valle de Sensaciones von einem vergnüglichen Platz für Reisende, immer mehr zu einem Ausbildungszentrum für eine kreative, gemeinschaftliche, nachhaltige Lebensweise werden zu lassen.
Immer mehr Menschen fanden nun im Tal die notwendigen Impulse und Werkzeuge um danach reale Schritte des Wandels in ihr Leben einfliessen zu lassen.
Der Künstler und Handwerker Peter Storck sowie Rahma Benimmas stiessen in dieser Zeit zu dem Projekt und ergänzten das Team.

Wirken über das Tal hinaus

Internetaktivität

Es wurde immer klarer das die Zahl an Teilnehmern moderat bleiben muss, um ein familäres Zusammenleben und die offenen Herzen beim Empfang neuer Menschen zu erhalten. Da Achim den Wunsch hatte mehr Menschen zu erreichen und effektiv zu dem globale Wandel beizutragen, entschied er sich das Internet als Plattform zu nutzen um Inspiration und Wissen zu vermitteln. Nach dem Erstellen einer ersten aufwenigen interaktiven Webseite des Valle de Sensaciones, die auch als Platform für Künstler der Nachhaltigkeit dienen sollte, schloss er sich erst dem Iberischen und dann dem Globalen Ökodorfnetzwerk an, um diese aufwenige Entwicklungsarbeit in einem unterstützenden Teamkontext zu realisieren. Die Plattformen GEN sites und Solution Library entstanden daraufhin.
Zwar war es befriedigenden und glaubhaft in Lehmgebäuden und Bauhäusern sitzend den Code zu schreiben welcher die Inspiration über nachhaltigkeit in die Welt sendete. Doch wurde diese Arbeit bald so aufwendig, das das Projekt Valle de Sensaciones stark darunter litt. Gäste hatten nicht immer Verständnis dafür in dem ersehnten Paradies intensive Computerarbeit vorzufinden. Und Achim hatte immer weniger freie Kapazitäten für die Organisation der Veranstaltungen des Projektes.

Network Integration

The idea of the Ecovillage laboratories arised

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Meilensteine

Schlüsselmomente in der Projektgeschichte

  • 2000, November: Das Tal wird gekauft
  • 2001, Februar: Einweihungsfest
  • 2001: Achim Burkard gewinnt mit dem Projektentwurf 'Valle de Sensaciones' den Preis zur Forschung über Erneuerbare Energie der Caja España.
  • 2001, April: Das Wasserrad zur Stromerzeugung wird aufgebaut
  • 2003, März: Workcamp des SCI
  • 2005: Peter Storck steigt in das Projekt ein.
  • 2006: Rahma Benimmas steigt in das Projekt ein.
  • 2006: Valle de Sensaciones tritt der RIE bei.
  • 2010: Achim Burkard startet seine Mitarbeit bei GEN