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Die vier Elemente

Über Wasser, Luft, Erde und Feuer

Die vier Elemente, so erkannte schon der griechische Naturphilosoph Empedokles und wohl auch so mancher vor ihm, stellen die vier grundlegenden Qualitäten der Existenz dar. Sie wahrzunehmen und vor allem mit ihnen in Kontakt zu treten sowie sie mit unseren Sinnen zu erleben, lehrt uns ihre ureigene Qualitäten zu verstehen. Diese beschänken sich allerdings nicht auf die Erde, wie wir sie greifen können, das Feuer, dessen Strahlung unsere Haut wärmt, das Wasser, in welchem wir baden, oder die Luft, die mit jedem Atemzug in uns strömt. Sie sind bloss die Lehrer, die uns diesen grundlegenden Zugang vermitteln, welcher sich auf allen Ebenen der Existenz wiederspiegelt.
So nutzen auch die Schamenen die vier Elemente als Brücke, um den Menschen in tiefere Ebenen seiner Selbst und der Existenz zu führen. Wie in der Schwitzhütte, bei der Großvater Sonne in Form des Feuers die Steine erhitzt, welche danach die Gebärmutter von Mutter Erde, eben jene Schwitzhütte,befruchten. Wo dann der Schamane mit Hilfe des Aufgiessens von Wassers unsere Gebete in die Luft und auf diesem Wege zu den Spirits trägt. Das alles nachdem vorher jedes der vier Elemente aus der ihm zugeordneten Himmelsrichtung her eingeladen wurde, der Zeremonie beizuwohnen.