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Das Medizinrad

Die Zuordnung zu den Himmelrichtungen entstammt dem Medizinrad, einem Glaubenssystem und Werkzeug, mit welchem verschiedene Kulturen arbeiten um die Existenz zu beschreiben und sich in ihr zu orientieren. Die vielen Aspekte der Existenz ergänzen sich zu diesem Rad, welches gerade durch deren Unterschiedlichkeit rund wird. Ein Kreuz aus zwei Achsen definiert die vier Hauptplätze des Rades, denen jeweils nicht nur eines der vier Elemente zugeordnet wird, sondern auch viele andere Aspekte. Immer aufs Neue ergänzen sich diese und bilden Räder auf anderen Ebenen der Existenz. So wie Wasser, Luft, Erde und Feuer sich als Grundbausteine der Existenz ergänzen, so setzt sich (in analoger Reihenfolge) aus Pflanzen, Tieren, Mineralien und Menschen das Leben zusammen, so wird unser menschliches Sein von Gefühlen, Verstand, Körper und Geist gebildet. Gleichzeitig ergänzen sich unser inneres Kind, der Erwachsene in uns, unser weiblicher sowie unser männlicher Anteil. Jeder Aspekt der Existenz kann einem Platz auf dem Medizinrad zugeordnet werden, der dabei gleichzeitig Qualitäten aus all den unterschiedlichen Wirklichkeitsebenen beherbergt. Diese gehen eine Verbindung ein und bilden Brücken zwischen den Ebenen. Wie z.B. das Wasser zusammen mit den Gefühlen, dem inneren Kind, den Pflanzen, der Fruchtbarkeit, der Fantasie, der Unschuld, der Verspieltheit, der Intuition, und vielem mehr gemeinsam im Süden des Medizinrades wohnt und somit all die anderen Aspekte repräsentieren kann. Die Zuordnungen zu den Himmelsrichtungen ist dabei nicht naturgegeben, sondern abstrakt und unterscheidet sich in den von unterschiedlichen Kulturen angewandten Rädern. Unabhängig davon erlangt das jeweilige Glaubenssystem durch die dauerhafte, kollektive Nutzung eine große Kraft.

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Inspiration der vier Elemente

Kreativ mit Wasser, Luft, Erde und Feuer

Du spürst wie der Lehm sich an deinen Körper schmiegt, deine Haut verwöhnt, langsam sinkst du ein. Du wirst eins mit der Erde, sie trägt dich und nimmt dich gleichzeitig in sich auf. Du gibst dich hin, verspürst keinen Anlass mehr dich zu bewegen, nach etwas zu streben, bist einfach nur da und bildest die Basis, auf der das restliche Leben tanzt. Am Himmel siehst du die Wolken ziehen, spürst den sanften Hauch der deine Härchen streichelt. Die warmen Strahlen der Sonne dringen wohlig in dich ein und deine Finger spielen mit dem seichten Strom des Wasser, welches in dein Lehmbad sickert.